Allgemein
In der Abteilung Körperpflege werden Friseurinnen und Friseure ausgebildet.
Die duale Ausbildung dauert drei Jahre, in der die Azubis neben der betrieblichen Ausbildung ein bis zwei Tage pro Woche am Berufsschulunterricht teilnehmen und insgesamt drei einwöchige überbetriebliche Unterweisungen erhalten.
Seit 01.08.2008 ist in Deutschland eine neue Ausbildungsordnung im Friseurhandwerk in Kraft getreten, die auch eine Änderung des Rahmenlehrplans der Berufsschule mit sich brachte. Seither werden neben den allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch, Sozialkunde und Religion bzw. Ethik die berufsbezogenen Lerninhalte in insgesamt 13 Lernfeldern vermittelt. Fachrechnen und praktische Lerninhalte sind in die Lernfelder integriert. Die Leistungen der Lernfelder werden in den Fächern Betriebsorganisation und Kundenberatung, Pflege und Gestaltung (Friseurtechniken 1) und Formgebung und Farbveränderung (Friseurtechniken 2) zusammengefasst und erscheinen auch so in den Jahres- bzw. Abschlusszeugnissen.
Das Ausbildungsprofil des Friseurberufs beinhaltet Pflichtqualifikationen wie Kundenmanagement, klassische wie modische Friseurdienstleistungen, dekorative Kosmetik mit Maniküre und Betriebsorganisation & Marketing. Aus den möglichen fünf Wahlqualifikationen muss eine gewählt werden, diese sind: Pflegende Kosmetik/ Visagistik, Langhaarfrisuren, Nageldesign und –modellage, Haarersatz bzw. Coloration. Die Wahlqualifikation ist eine achtwöchige rein betriebliche Ausbildung, sie muss spätestens zu Beginn des 3. Lehrjahres unter beidseitigem Einverständnis von Ausbilder und Azubis festgeschrieben werden. Integrative Fähigkeiten wie Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht, Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes, Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz fließen in die Pflichtqualifikationen mit ein.
Der Unterricht der Klasse KFR 10 ist geblockt, d.h. die Schülerinnen besuchen in 30 Schulwochen statt den regulär 40 an zwei ganzen Tagen den Berufsschulunterricht. Den aktuellen Blockplan finden sie hier.
Lehrerteam
Judith Wagner, Beate Wailersbacher, Cornelia Rupprecht, Herbert Dummer, Ulrich Bahr
