Raumgestaltung

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[tab title="Allgemein"]

Kompetent in Raum und Dekorationsgestaltung nutzen wir an unserer Schule Synergie-Effekte in der Ausbildung von Raumausstattern und Polster- und Dekorationsnähern. Als Sprengelschule arbeiten wir  in allen Lernfeldern handlungsorientiert und vom Kundenauftrag ausgehend. Analog zum Vorgehen im Betrieb erschließen sich die beruflichen Handlungsfelder in enger Verzahnung von Theorie und Praxis. Für den fachlichen Unterricht stehen uns eine Polsterwerkstatt, zwei Kojenräume und zwei Nähwerkstätten sowie mehrere Klassenzimmer zur Verfügung.

In diesen Räumen  finden auch die Zwischen- und Gesellenprüfungen der Handwerkskammer statt . Bei Bedarf führt die Handwerkskammer in  Zusammenarbeit mit den Lehrern der Berufsschule Meisterkurse für Raumausstatter durch.

Unsere Schüler wohnen während des Blockunterrichts im Don-Bosco-Heim.

v.l.n.r Stünzendörfer, Helmut; Müller, Josef; Schirner, Barbara; Kramperth, Hans-Joachim

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[tab title="Raumausstatter"]

Raumausstatter gestalten Innenräume und beraten dabei Kunden, planen nach deren Wünschen, ermitteln die Kosten und führen alle Arbeiten aus: Sie bereiten Untergründe vor, entwerfen und verlegen Bodenbeläge, kleiden Wände und Decken mit Stoffen und Tapeten aus, dekorieren Fenster , montieren Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen. Außerdem fertigen sie Polstermöbel oder reparieren diese.

Die Ausbildung im Dualen System dauert drei Jahre und endet mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Nach drei Gesellenjahren kann die Meisterprüfung abgelegt werden. Es ist keine Schulbildung als Zulassungsvoraussetzung vorgeschrieben, so dass in unseren Klassen Haupt- und Realschüler, aber auch Abiturienten sitzen.

Folgende Lernfelder werden bearbeitet:

  • Räume gestalten
  • Herstellen von Polsterungen
  • Herstellen und Montieren von Licht- Sicht –und Sonnenschutzanlagen
  • Bespannen von Wand- und Deckenflächen
  • Arbeitsabläufe planen und den Arbeitsplatz einrichten
  • Flächen gestalten
  • Objekte herstellen
  • Verarbeiten von nichttextilen Bodenbelägen
  • Tapezieren von Wand- und Deckenflächen
  • Verarbeiten von textilen Bodenbelägen
  • Instandsetzen von Polstermöbeln

Grundsätzlich sind die Arbeitsbereiche des Raumausstatters

Boden – Wand – Polstern (siehe Bilder)

In jeweils zwei Parallelklassen werden insgesamt ca. 180 Schüler ausgebildet. Wir sind Sprengelschule für Ober- , Mittel- und Unterfranken und für die Oberpfalz.

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[tab title="Prüfungen RA"]

Gesellenprüfung im Raumausstatter-Handwerk

I.   Schriftliche Prüfung

Berufsschule, Fritz-Hoffmann-Str. 3, Forchheim

II.  Praktische Prüfung

Berufsschule, Fritz-Hoffmann-Str. 3, Forchheim

Die genaue Einteilung erhalten die Prüflinge mit dem Einladungsschreiben.

Aufgabenstellung der Praktischen Prüfung (Teil A)

  • Arbeitsaufgaben, die einem Kundenauftrag entsprechen, durchführen und dokumentieren
  • Eine Raumsituation mit Wand- und Bodenbelagsarbeiten, Dekorationsarbeiten und Polsterarbeiten unter Berücksichtigung des Schwerpunktes gestalten und herstellen

Voraussetzung für die Prüfung ist die Einreichung einer Planungsmappe für die Schwerpunktarbeit. Diese wird am ersten Tag vor Beginn der praktischen Prüfung  beim Prüfungsausschuss abgegeben.

Die Prüfung setzt sich wie folgt zusammen:

1. Schwerpunktarbeit (frei wählbar) = 75 % der Note
und drei Nicht – Schwerpunktarbeiten aus den übrigen Fachgebieten einschließlich der Planung und Dokumentation

2. Fachgespräch = 25 % der Note

Schwerpunktaufgaben

Schwerpunkt: Boden

Arbeitszeit: 15 Stunden

Maße: Außenmaß der Bodenplatte 2,00 m x 1,00 m

Treppe:
zwei Trittstufen, davon eine Blockstufe und eine Trittstufe mit vorspringender Kante
Die Treppe ist im 90° Winkel über die volle Breite angebracht. An drei Seiten befindet sich eine angedeutete Wand.
Soll die Bodenplatte behandelt werden, so kann dies vor der Prüfung erfolgen.

Mitzubringen:
Die Materialien (Linoleum, Teppichboden, Kleber, usw.), Werkzeuge und Maschinen
Die Bodenplatte mit Treppe wird gestellt.

Der Arbeitsablaufplan zum Schwerpunkt (mit Arbeitsschritten, Materialien, Werkzeugen, Zeiten) wird am ersten Prüfungstag innerhalb der ersten 60 Minuten erstellt.

Arbeitsanforderungen:

  • Bodenfläche ist mit Linoleum-Belag ( Stärke 2,5mm) zu verlegen.
  • An mindestens drei Seiten ist ein Fries von 10 cm Breite mit Gehrungen auf 45° einzuarbeiten.
  • Die  Verlegefugen zwischen Fries und Grundfläche sind mit Schmelzdraht zu schließen.
  • Als Wandabschluss ist eine Sockelleiste frei wählbar (keine Weich-PVC-Leiste) anzubringen. An der vorderen Seite (Spanplatte 19 mm.) ist eine geeignete Abschlussschiene zu montieren.
  • Es ist eine Intarsie ca. 40 cm x 60 cm einzuarbeiten. Die entsprechende Schablone kann mitgebracht werden.
  • Die Intarsie wird nicht verschweißt.
  • Die Wahl des Klebers ist frei.
  • Die Treppenstufen werden mit geeignetem Teppichboden  verspannt.
  • Der Stufenabschluss erfolgt mit gekettelter Sockelleiste; diese kann gekettelt mitgebracht werden.

Schwerpunkt: Dekoration

Arbeitszeit: 15 Stunden
Wandmaße: Breite ca. 1,95 m – Höhe 2,45 m

Mitzubringen:
Alle notwendigen Materialien und Werkzeuge
Nähmaschinen werden von der Berufsschule gestellt.
Soll die Kojenwand, an der die Dekoration angebracht wird, behandelt werden (z.B. einheitlicher Hintergrund), so kann dies vor der Prüfung ausgeführt werden.
Der Arbeitsablaufplan zum Schwerpunkt (mit Arbeitsschritten, Materialien, Werkzeugen, Zeiten) wird am ersten Prüfungstag innerhalb der ersten 60 Minuten erstellt.

Arbeitsanforderungen:
Die Dekoration muss mindestens enthalten:

  • Raffrollo: Mindestmaße: Breite 1,00 m, Höhe 1,50 m, funktionsfähig – System frei wählbar
  • 2 Dekorationsabschlüsse: Ein Dekoschal ist bodenlang mit einer Bodenfreiheit von 3 cmcanzufertigen und mindestens eine Seite und unten einzufassen. Der zweite seitliche Dekorationsabschluss ist frei zu gestalten.
  • Querbehang: nach freiem Entwurf
  • Raffhalter: selbst angefertigt
  • Technik: Es wird alles genäht. Konfektionshilfen können verwendet werden.
  • Fertigung aller Schablonen während der Prüfungszeit
  • Zuschneiden und Konfektionieren aller Dekorationsteile während der Prüfungs-zeit
  • Montieren einer Vorhangschiene oder –stange bei variabler Fensterbreite
  • Montieren und Dekorieren der gesamten Fensterdekoration

Schwerpunkt: Wand

Arbeitszeit: 15 Stunden

Wandmaße:
Rückwand – Breite ca. 1,95 m – Höhe 2,45 m
Seitenwände – Breite ca. 1,20 m – Höhe 2,45 m

Mitzubringen:
Untertapete zum Vorbereiten der Kojenwand, alle notwendigen Materialien wie Profile, Tapeten, Wandbespan- nungsstoff, Borte,  usw. sowie die Werkzeuge, geeignete Klebstoffe, Farben, Leiter und Tapeziertisch etc.

Vorarbeiten:
Um die Kojen zu schützen, müssen diese vor der Prüfung komplett (einschl. Decke ) mit einer geeigneten Untertapete versehen werden. Das Tapezieren der Unterlage muss vor der tatsächlichen Prüfungszeit durchgeführt werden.

Der Arbeitsablaufplan zum Schwerpunkt (mit Arbeitsschritten, Materialien, Werkzeugen, Zeiten) wird am ersten Prüfungstag innerhalb der ersten 60 Minuten erstellt.

Arbeitsanforderungen:

  • Stuckleisten (Polystyrol oder PU Materialien):
    Dreiseitig als oberen Abschluss anbringen,  anschließend die Oberfläche behandeln. An den offenen Vorderkanten sollen die Stuckprofile geschlossen werden.
  • Deckenfläche:
    Tapezieren mit Tapete oder Ausarbeiten in Wandgestaltungstechnik.
  • Stuckmedaillon (Polystyrol oder PU Materialien):
    Ist an einer Wand anzubringen, anschließend ist die Oberfläche zu behandeln; Größe: ca. 40cm x 60cm – die Form ist frei wählbar. Der Innenbereich des Medaillons ist in einer modernen Wandgestaltungstechnik ( z.B. Spachteltechnik ) auszuführen.
  • Zwei  Wände:
    Sind mit Tapete oder Wandbelag (beides mit Rapport) zu tapezieren. In eine der beiden Wände muss eine Borte eingearbeitet werden.
  • Eine Wand:
    Ist mit einer Wandbespannung zu versehen, allseitig verdeckt mit frei wählbarem System, eine mittige Naht, die fertig genäht mitgebracht wird. In der Mitte der bespannten Kojenwand befindet sich ein Holzrahmen   (40cm x 60cm, Querschnitt von 3cm x 2cm), der bereits vormontiert werden  kann und an dem der Stoff offenkantig oder verdeckt angearbeitet wird. Als Abschluss am Holzrahmen kann eine Borte angebracht werden.

Schwerpunk: Polstern

Arbeitszeit: 15 Stunden

Mitzubringen:
Polsterbezug, Posamenten, Handnähfaden, alle erforderlichen Werkzeuge
Das Polstergestell wird durch die Berufsschule ausgehändigt und muss zur Gesellenprüfung gegurtet und behandelt mitgebracht werden. Alle anderen Materialien werden gestellt. Der Arbeitsablaufplan zum Schwerpunkt (mit Arbeitsschritten, Materialien, Werkzeuge, Zeiten) wird am ersten Prüfungstag innerhalb der ersten 60 Minuten erstellt.

Arbeitsanforderungen:

  • Der Sitz ist mit Fünf – Gang – Taillenfedern zu schnüren.
  • Die Schnürung ist frei wählbar.
  • Anfertigen einer klassischen Polsterung (Fasson in Afrik, Pikierung mit Elancrin, Polsterwatte, Nessel, Kantenhöhe 48 cm)
  • Rücken und Spannteil modern gepolstert (Gummigurte, 20 mm Schaumstoff, 10 mm Schaumstoff, Watte)
  • Das Bezugmaterial muss während der Prüfung zugeschnitten werden.
  • Die Näharbeiten müssen während der Prüfung durchgeführt werden.
  • Beziehen von Sitz, Rücken und Spannteil

Nicht – Schwerpunktaufgaben (Arbeitsproben)

Polstern

Arbeitszeit: 6,5 Stunden

Mitzubringen:
Polsterbezug, Posamenten, Handnähfaden, alle erforderlichen Werkzeuge
Das Polstergestell wird durch die Berufsschule ausgehändigt.
Außerdem werden alle Polstermaterialien fertig zugeschnitten gestellt und dürfen nicht mitgebracht werden.
Das Polstergestell wird behandelt und im Sitz und Rücken mit geeigneten Gummi- oder Kunststoffgurten gegurtet mitgebracht.

Arbeitsanforderungen:

  • Stuhl (gleiches Modell wie Schwerpunkt) modern gepolstert
  • Polstern des Sitzes und des Rückens mit  Schaumstoff und Watte, Kantenhöhe 48 cm
  • Beziehen von Sitz und Rücken
  • Der Polsterbezug wird während der Prüfungszeit zugeschnitten und kann mit den vorhandenen Polsternähmaschinen konfektioniert werden.

Bodenbelagsarbeit

Arbeitszeit: 4 Stunden

Plattengröße 90 cm x 90 cm – Spiegel  70 cm x 70 cm

Mitzubringen:
Teppichstücke (nur in der erforderlichen Menge, nicht zugeschnitten), sämtliche Werkzeuge, Kleber und Kleberspachtel
Die Schablone darf mitgebracht werden.

Ausnahmen:
Die Bodenplatte wird gestellt.

Arbeitsanforderungen:

  • Intarsienarbeit nach eigenem Entwurf mit Veloursteppich
  • Fries auf Gehrung kann frei gestaltet werden.
  • Vollflächige Verklebung (kein Klebeband oder Trockenklebstoff)
  • Ausführung und Entwurf müssen übereinstimmen.
  • Strichrichtung muss im Entwurf angegeben werden.
  • Gestaltung nach Entwurf, der mit der Planungsmappe abgegeben wird.

Dekoration

Arbeitszeit: 3 Stunden

Mitzubringen: Werkzeuge, Stecknadeln, Leiter usw.

Schiene, Raffgardine mit Zubehör und Raffhalter sowie der Stoff für die Freihanddekoration (3,50m ) werden gestellt.

Arbeitsanforderungen:

  • Montage einer Schiene an der Tapetenseite
  • Anbringen einer Raffgardine mit Raffhalter
  • Anfertigen einer Freihanddekoration nach eigenem Entwurf
  • Der Stoff ist an der Schiene anzubringen, die Retoure ist zu verkleiden.
  • Es darf keine Schablone verwendet werden.

Wand und Decke

Arbeitszeit: 5,5 Stunden

Mitzubringen:
Tapezierwerkzeug, Leiter (4 Stufen), Werkzeug für die Wandbespannung, Holzsäge, doppelseitiges Klebeband u.s.w.
Leistensystem für die Wandbespannung muss mitgebracht werden.
Tapete (Rapport) und Tapetenborte, Kleister, Stoff für die Wandbespannung werden gestellt.

Arbeitsanforderungen:

  • Tapezieren der linken Kojenseite (90cm/250cm) mit 2 Nähten (1 Mittelbahn)
  • Einarbeiten einer Borte: Höhe Oberkante – 170 cm ab Boden
  • An einem angedeuteten Fensterbrett ist die Tapete anzuschneiden (angedeutetes Fensterbrett ist angebracht, Höhe 120 cm).
  • Anfertigen einer Wandbespannung

System ist frei wählbar. Holzleisten oder Kunststoffleisten sind selbst mitzubringen.  Alle vier Seiten verdeckt anbringen

Prüfungsunterlagen

Die Arbeitsplanung ist Grundlage der praktischen Arbeiten und Voraussetzung für die Gesellenprüfung.

Diese Planung ist für die Schwerpunktarbeit in Form einer Mappe im DIN A4- Format bei der Gesellenprüfungskommission am ersten Tag vor Beginn der praktischen Prüfung einzureichen.

Inhalt der Planungsmappe ist die Beschreibung der Arbeitsaufgabe durch:

  • Skizze der Raumsituation/ des Objektes mit Bemaßung
  • Materialcollage
  • Zuschnittsplan
  • Bestimmung des Materialbedarfs
  • Kalkulation
  • Herstellerunterlagen

Alle, die nicht Schwerpunkt Boden haben, müssen ihren Entwurf der Teppichintarsienarbeit bemaßen, colorieren und mit der Collage der Intarsienarbeit beilegen. Entwurf auf DIN A 3 Blatt, Maßstab: 1 : 3,333

Der Arbeitsablaufplan zum Schwerpunkt (mit Arbeitsschritten, Materialien, Werkzeugen, Zeit) wird am ersten Prüfungstag innerhalb der ersten 60 Minuten erstellt.

Fachgespräch

Das Fachgespräch dauert bis zu 30 Minuten. Es wird in mehrere Einzelphasen aufgeteilt. Es werden nur praktische Prüfungsinhalte angesprochen.

Die Planungsmappe wird als weitere Grundlage hinzugezogen.

Das Berichtsheft des 3. Lehrjahres muss mit der letzten Blockschuleinheit in der BS eingereicht werden. Dies gilt nicht für Wiederholer.

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[tab title="Polster- und Dekonäher"]

Polster- und Dekorationsnäher nähen Fensterdekorationen , Wandbespannungen und Bezüge für Sessel, Sofas und Matratzen. Ihr Arbeitsplatz befindet sich in der industriellen Fertigung von Polstermöbeln, in Gardinenfabriken, in Fachbetrieben des Raumausstatterhandwerks und in den Innendekorationsabteilungen von Möbel- und Kaufhäusern.

Die Ausbildung dauert 2 Jahre und endet mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer oder der IHK.

Folgende Lernfelder werden bearbeitet:

  • Arbeitsabläufe planen und den Arbeitsplatz einrichten
  • Einfache Raumdekorationen herstellen
  • Kissen herstellen
  • Querbehänge herstellen
  • Überwürfe herstellen
  • Stildekorationen herstellen
  • Polsterbezüge herstellen
  • Flächengestaltungen herstellen

Link zum Film (Berufsbild Polster und Dekorationsnäher bei BR-Online)

Als Bayernsprengel  unterrichten wir die überwiegend weiblichen Schüler in einer Klasse.

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[tab title="Prüfungen PD"]

Prüfungen

Zwischenprüfung

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist am Ende der 10. Klasse (1. Ausbildungsjahr) eine Zwischenprüfung durchzuführen.

Die Zwischenprüfung erstreckt sich über die Inhalte des ersten Ausbildungsjahres sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff.

Der Prüfling soll Arbeitsaufgaben, die Kundenaufträgen entsprechen, durchführen und mit betriebsüblichen Unterlagen dokumentieren.

Gesellenprüfung/Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung erstreckt sich auf die im Ausbildungsrahmenplan aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung eine Arbeitsaufgabe, die einem Kundenauftrag entspricht, durchführen und mit betriebsüblichen Unterlagen dokumentieren.

Durch die Durchführung der Arbeitsaufgabe und deren Dokumentation soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsabläufe unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer und organisatorischer Vorgaben  selbständig und kundenorientiert planen und durchführen, dabei Arbeitsergebnisse kontrollieren  und dokumentieren, technische Unterlagen nutzen sowie Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit und zum Umweltschutz durchführen kann.

Der Prüfling soll im schriftlichen Teil der Prüfung in den Prüfungsbereichen Arbeitsplanung und Organisation, Zuschnitt und Fertigung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft werden.

In den Prüfungsbereichen Arbeitsplanung und Organisation sowie Zuschnitt und Fertigung sind fachliche Probleme mit verknüpften technologischen und mathematischen Inhalten zu bewerten und zu lösen.

Im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde sind allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt zu erkennen und zu bewerten.

Auszug der Verordnung zur Regelung der Berufsausbildung zum Polster- und Dekorationsnäher/zur Polster- und Dekorationsnäherin.

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