Aktivitäten/Projekte

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[tab title=" Abschlussprojekt "]
Als Höhepunkt präsentieren die Schülerinnen der 11.Klassen zum Ende ihrer Ausbildung als Abschlussprojekt ein selbstentwickeltes Stück mit tänzerischen und musikalischen Einlagen.

Hier die Themen der letzten Jahre:

2014 Swabedu

Swabedu1 Swabedu2 Swabedu3

2013 Der rote Sessel

Der rote Sessel 2013_klein

 

 

 

 

 

 

 

2012 Prinzessin Pfiffigunde

2011 Geschöpfe der Nacht

2010 Komm wir finden einen Schatz

2009 Auf dem großen weiten Meer

2008 Momo

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[tab title=" Abschlussfahrt "]

Segeltörn der 11. Klassen im September 2014

Zum zweiten Mal  fuhren die 11. Klassen in diesem Jahr zum Anfang und nicht zum Ende des Schuljahres zum Segeln nach Holland. Nach den guten Erfahrungen des letzten Jahres waren alle frohgemut, dass die Fahrt ein Erfolg sein würde, aber durch die verschiedenen Veränderungen in den Klassen und natürlich die unsichere Wetterlage Ende September war natürlich für Spannung gesorgt.

Kurz nach Mitternacht starteten die Schülerinnen und Schüler am Sonntag  ihre zehn stündige Busfahrt nach Harlingen. Das viele Gepäck und den benötigten Proviant für fünf Tage im Bus unterzubringen war eine große Herausforderung. Endlich im Hafen angekommen, gingen die Klassen gleich an Bord ihres Segelschiffes, wo sie von dem jeweiligen Skipper und Maat erwartet wurden. Nach dem Verstauen des Gepäcks in die dafür natürlich zu kleinen Kabinen erfolgte die Einweisung des Kapitäns in das Schiff und das Setzen der Segel.  Dann ging die Fahrt ins offene Meer los, immer besser klappten die Handgriffe und jeden Abend liefen die Mannschaften einen anderen Hafen an. Hier legten die Skipper gemeinsam mit den Lehrkräften für den nächsten Tag einen neuen Kurs fest. Vielfältig waren die Aufgaben, die für die Schülerinnen und Schüler zu erledigen waren. Unter Anleitung von Kapitän und Maat gab es viel zu lernen. Segel hochziehen und einpacken, Knoten zum Befestigen der Taue erlernen, alle Handgriffe zum Absolvieren einer Wende, Anbringen von Fendern usw. Gruppenweise kümmerten sie sich aber auch um das Frühstück, Mittagessen und Abendessen an Bord. Viel zu tun, aber es blieb auch noch Zeit für Anderes. Im Watt wurde gewandert, Lagerfeuer geschürt, Seehunde beobachtet, Lieder gesungen, in Kneipen getanzt, Streiche gespielt usw.

Im Rückblick auf die Fahrt sind sich alle einig, dass die fünf Tage auf dem Schiff ein voller Erfolg waren. Die neuen Schüler wurden durch die gemeinsamen Aufgaben und Erlebnisse schnell integriert und die Klassengemeinschaft gefestigt. Zu hoffen ist, dass die Basis, die auf dieser Fahrt gelegt wurde, eine gute Basis für die Herausforderungen des kommenden Jahres liefert. Aufgrund dieser guten Erfahrungen werden wir diese Fahrt auch im kommenden Schuljahr mit den zukünftigen 11. Klassen durchführen.

Holland 14_klein

 

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Holland 2013

Holland 2012

Bilder vergangener Abschlussfahrten




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[tab title=" Unterrichtsprojekte und Aktivitäten"]

Unterrichtsprojekte & Aktivitäten im Schuljahr 13/14

Radieschenfisch

Im Rahmen des Unterrichtes zur Hauswirtschaftlichen Erziehung zeigten die Schüler der 10 Ki wie aus knackigem Gemüse, Vollkornbrot und Kräuterquark ein tierisch leckerer Imbiss wird. Die Rezepte sind bestens geeignet, um sie im Kindergarten im Rahmen eines Angebotes mit Vorschulkindern durchzuführen

Radieschenfisch_klein

Ausbildungsmesse 2014

Wie jedes Jahr präsentierte sich die Berufsfachschule für Kinderpflege auf der Forchheim er Ausbildungsmesse auf vielfältige Weise. Das Thema in diesem Jahr lautete “Der Natur auf der Spur“. Basteln mit Naturmaterialien, Informationen zur Behandlung dieses Themas in Kindertagesstätten sowie die Darstellung des Lebens in einem Waldkindergarten standen im Vordergrund.

Ausbmesse14_klein

Auch im Säuglingspflegeraum widmete man sich diesem Thema. Interessierte konnten sich über Alternativen zur Plastikwindel informieren und selbst “Hand an die Puppen legen“.

Wickeln

Ein voller Erfolg war die Darbietung des Märchens „Rotkäppchen“ durch Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Kinderpflege. Unter der Anleitung ihrer Lehrerin Elvira Erdmann konnten die Teilnehmer am Wahlfach „Darstellendes Spiel“ ihr schauspielerisches Können beweisen. Vor allem dem bösen Wolf Max Greif schien die Rolle auf den Leib geschnitten. Aber auch die anderen Rollen waren mit Sarah Werner, Sophie Morgenschweiß, Fabian Semmelmann , Johanna Schlachter sowie der Vorleserin Ricarda Schuy so gut besetzt, dass nicht nur die Kinder in den Bann der Geschichte gezogen wurden. Zwei Mal präsentierte die Gruppe ihr Stück und jedes Mal war der Zuschauerraum bis zum letzten Platz gefüllt.

Rotkäppchen

Ali Baba und die 40 Räuber- Wir sind 40 und nicht vier!-

Als weihnachtliche Einstimmung besuchten die Klassen der BFS Kinderpflege am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien das Kindertheater des Markgrafentheaters in Erlangen. Da wir alle zu Anfang noch nicht so recht wussten, was uns wirklich erwarten würde, herrschte bereits auf dem Weg zum Theater Hochstimmung unter den Schülern, so dass wir beinahe so gespannt waren, wie die Grundschüler, die mit ihren Lehrern gekommen waren um sich das Stück anzusehen. Als sich das Licht dann verdunkelte und der Vorhang sich öffnete, wurde alles sofort von dem orientalischen Zauber des Bühnenbildes eingenommen und es begann das Märchen von Ali Baba und den vierzig Räubern aus Tausendundeiner Nacht:

Der junge Ali Baba hilft anderen, ist großzügig und gut. Sein Bruder Cassim dagegen ist ein gieriger, hinterlistiger Kerl. Er ist von einem bösen Dschinn verzaubert, der ihm Pläne und Gedanken einflüstert. Als Ali Baba eines Tages Holz schlagen geht, entdeckt er eine Schatzhöhle und kehrt mit Taschen voller Gold nach Hause zurück. Er hütet sich sehr, denn die Höhle und alle Schätze darin gehören einer Räuberbande. Sein Bruder aber beachtet Ali Babas Warnung nicht und bricht heimlich allein zu der Höhle auf, um noch reicher zu werden. Er gerät in die Fänge der Räuber. Nur mit großer Mühe können Ali Baba und die schlaue Sklavin Mardschana Cassim befreien. Doch die Rache der Räuber folgt sofort. Mit einer List schaffen sie es, sich verkleidet in Ali Babas Haus zu schleichen. Nur ein Einfall von Mardschana kann die Zwei jetzt noch retten.

Die Geschichte von Ali Baba, die Anfang des 18. Jahrhunderts in die Märchensammlung Tausendundeine Nacht übernommen wurde, ist sowohl Abenteuer als auch Besinnung auf alles, was uns mehr wert ist als Gold.

Gebannt verfolgten wir nicht nur das Schauspiel, das sich auf der Bühne abspielte – mit dessen überzeugenden Charakteren, mitreißenden Liedern und wilden Tänzen. Auch die Beobachtung der Kinder, die die Spannung manchmal kaum aushielten, machten uns den die Veranstaltung zu einem Erlebnis der schönsten Art und Weise. So war es kaum überraschend, dass das Titellied der Räuber, die keinesfalls nur vier – sondern vierzig an der Zahl waren, anschließend noch in aller Munde war.

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Künstlerische Aktivitäten im Fach Werkerziehung und Gestalten

“Kunst mit der Natur” war das Motto, das uns im Fach Werkerziehung und Gestalten fast das ganze Schuljahr hindurch begleitet hat.Den Einstieg bestimmte aktives Sammeln von Wurzeln und Ästen im Wald, die von den Schülern zu imposanten Naturgeistern und Waldwesen verarbeitet wurden.Eine Ausstellung zum Natur-Künstler Andy Goldsworthy wurde aufgebaut, der mit seinen zum Teil vergänglichen Werken aus z.B. Blättern und Eisskulpturen die Welt verblüffte. Schüler der 10. und 11. Klassen interpretierten seine Kunst auf eindrucksvolle Weise (siehe Foto).

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Zusätzlich wurde zur Ausbildungsmesse unser Werkraum zum Atelier für Naturkunst-Objekte umgebaut. Besuchern der Messe war die Möglichkeit gegeben selbst Hand anzulegen. Unter Anleitung unserer Schüler konnten reizvolle Dekorationsgegenstände aus Wolle, Ästen, Rindenstücken und mehr angefertigt werden.

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Wahlfach „Darstellendes Spiel“

Auch dieses Schuljahr entschieden sich wieder viele Schüler und Schülerinnen an der Berufsfachschule für Kinderpflege für das Wahlfach „Darstellendes Spiel“. Das Hauptthema heuer war das Rollenspiel zu dem Märchen „Rotkäppchen“. Zuerst setzten sich die Schüler mit dem Inhalt des Märchens und der Charaktere der einzelnen Figuren wie beispielsweise des Wolfs, des Rotkäppchens usw. auseinander. Dann wurde die Theatergruppe in die Bereiche „Schauspieler, Requisite, Musik, Licht und Erzähler eingeteilt. Nach vielen anstrengenden Wochen der Proben fand dann an der Ausbildungsmesse die Vorführung des Stückes statt. Die Schauspieler und Schauspielerinnen führten das Stück zweimal auf und jedes Mal war der Zuschauerraum bis zum letzten Platz gefüllt. Am Ende waren sich alle einig, die viele Arbeit hatte sich gelohnt.

 Wahlfach_1

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Tutorial mit „Fitnessbrunch – regional und bio – LOGISCH!“

Im März 2014 luden die elften Klassen der BFS Kinderpflege die zehnten Klassen und ihre Lehrkräfte zu einem „Tutorial“ mit „Fitnessbrunch – regional & bio – LOGISCH!“ ein. Den Anstoß dazu lieferten die Unterrichtsinhalte aus den Fächern Ökologie & Gesundheit, Hauswirtschaftliche Erziehung und Praxis- und Methodenlehre. Es galt, unser neuerworbenes Wissen – über vollwertige Ernährung, über die herausragende Bedeutung des Frühstücks, über Ernährungserziehung in der Kindertagesstätte sowie über nachhaltigen Konsum – in die Praxis umzusetzen. Gemeinsam wurden Speisepläne erstellt, Kostenberechnungen durchgeführt, bevorzugt regionale und auch möglichst Bioprodukte eingekauft, Einladungen geschrieben, geschnippelt und garniert, und, und, und … Unser Fazit lautete: Es hat allen prima geschmeckt (trotz Vollkorn und „ohne Zucker“), unsere zwei Jahrgangsstufen haben sich noch besser kennengelernt und die zehnten Klassen von den Elften manchen wertvollen Tipp für die Bewältigung der bevorstehenden Schuljahre erhalten.

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Experimente im Fach PMM

„Was macht eigentlich Backpulver im Kuchen?“ war das Thema eines hauswirtschaftlichen Angebotes, anhand dessen die Schülerinnen der Klasse 11b Ki die Vorgehensweise bei naturwissenschaftlichen Angeboten zur Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplans im Kindergarten praktisch erleben konnten. Experimente faszinieren die Kinder, aber es braucht eine gute Vorbereitung und natürlich auch ein entsprechendes Grundwissen, um sie auch wirklich gut umsetzen zu können. Anschaulich erlebten die Schülerinnen die Wirkung des Treibmittels und konnten im Anschluss an das Angebot selbst überprüfen, ob ein Kuchen mit Backpulver besser schmeckt als ohne.

Experimente

Unterrichtsprojekte & Aktivitäten im Schuljahr 12/13

10. Klassen lassen sich hängen und überspannen den Bogen

Unter dem Aspekt soziales Kompetenztraining stellten wir unsere 10. Klassen im letzten Schuljahr vor die Frage, welche Herausforderung wollt ihr als Klasse annehmen: Ein Besuch im Hochseilgarten, eine Floß-, bzw. Kanufahrt oder ein erlebnispädagogischer Tag in der Fränkischen Schweiz? Sehr knapp fiel die Entscheidung auf den Tag in der Fränkischen. Drei großen Herausforderungen mussten wir uns dann am 03.06.13 stellen; alle, auch die Lehrer!

Die erste Herausforderung: Bogenschießen. Die vermeintlich leichteste Übung stellte sich doch als verflixt kompliziert heraus. Es kam nicht nur auf ein genaues Augenmaß an, sondern vor allem auch auf die Fähigkeit unter großer körperlicher (An-)Spannung eine gute Standfestigkeit und Zielgenauigkeit zu beweisen und dabei noch die Ruhe zu bewahren, sich auf keinen Fall ablenken zu lassen. Natürlich gingen viele Pfeile daneben, hoch hinaus und nicht nur auf die Zielscheibe.

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Die zweite Station: Kooperationsspiele im Niedrigseilbereich, nicht zu verwechseln mit Slackline für die Gruppe. Unsere Aufgaben waren wesentlich abenteuerlicher und viele unserer Schüler, aber auch Lehrer kamen an ihre persönlichen Grenzen. In einer Höhe von etwa 1,5 m über der Erde gingen wir über Seile und Strickleitern einen Parcour im Wald entlang. Der Clou: niemand war angeseilt, jeder hatte aber die Gewissheit von der Gruppe gespottet zu werden. Spotten? Das bedeutet die Gruppe fängt und hält dich, wenn du fällst.

Zum Schluss dieser Station spielten wir noch das Spinnennetzspiel, das einigen vielleicht schon bekannt ist: Zwischen zwei Bäumen sind Seile in Form eines Spinnennetzes gespannt. Die Aufgabe: alle Gruppenmitglieder müssen durch das Netz, ohne die Seile zu berühren und pro Person ist nur eine Lücke im Netz vorgesehen, es dürfen also nicht zwei Personen durch dieselbe Lücke! Schwierig, schwierig! Wir diskutierten heftig, probierten aus, gaben fast erschöpft auf, stellten uns dann endlos viele Fragen: wer ist klein? groß? Wer hat viel Kraft? Wer könnte wen hochheben? Wer bleibt bis zum Schluss auf der anderen Seite? Sollte das lieber eine leichte oder eine kräftige Person sein? Fragen über Fragen bevor wir das Problem dann doch noch lösen konnten. Am Ende blieb uns die Einsicht, dass große Probleme besprochen werden müssen, bevor sie angegangen werden können!

Unsere letzte Station, der Höhepunkt des Tages für viele und für einige Schüler in jeder Hinsicht unerreichbar weit hoch: Abseilen an einer 8 Meter hohen Felswand. Ganz mutige Schüler und Lehrer gingen ausgestattet mit Klettergurt, Helm und Seil in Begleitung unseres Trainers auf den höchsten Punkt am Engelhardsberg. Mit Blick in die Tiefe mussten wir uns oben an der Kuppe überwinden und die glatte Felswand entlang abseilen. Dies ging nur mit viel Vertrauen in den Partner, der sicherte und mit viel Überwindung und Glauben an sich selbst.

Erlebnistag2-Klein

Eine Schülerin erzählte mir, sie habe sich niemals vorstellen können, sich hier oben am Fels zu überwinden und in die Tiefe zu klettern. Die Gedanken an ihre Tochter und die Vorstellung, wie stolz sie zu Hause von ihrem Erfolg erzählen könne, haben sie letztendlich motiviert sich auf das Abenteuer einzulassen. Darüber ist sie sehr glücklich, denn diese Erfahrung kann ihr niemand mehr nehmen und wer weiß, wann sie die nächste Chance bekommt, solche intensive Erfahrungen mit sich selbst, seinem Körper und dem Umgang mit den eigenen Ängsten machen zu können.

Die meisten Schüler konnten viel Positives aus diesem erlebnisreichen Tag mitnehmen. Leider hatten wir sehr schwere Bedingungen, da es der Wettergott an diesem Tag nicht gut mit uns meinte. Die Pfingstferien waren schon verregnet und dieser erste Montag danach leider auch. Unser Revier war also ein reines Matschfeld und die „wetterfesten“ Schuhe so mancher Schüler waren nach diesem Tag unbrauchbar geworden. Durchgefroren und mit braunen, matschigen Klamotten verabschiedeten wir uns trotzdem glücklich voneinander.

Projekt der 10. Klassen: Spielen macht Schule

Schon seit fünf Jahren besuchen die 10. Klassen der Berufsfachschule für Kinderpflege im zweijährigen Rhythmus die Grundschule in Buttenheim. Unter dem Motto „Spielen macht Schule“ werden dort die Schüler der 3. und 4. Klassen zu Spiele-Experten ausgebildet. Ein Unternehmen das viel Spannung und Spaß und vor allem lebendigen Schulalltag verspricht.

Am 03.12.12 trafen wir, die Schüler der 10. Klassen, uns ausnahmsweise mal nicht in der Schule, sondern am Bahnhof in Forchheim. Zusammen sind wir dann mit dem Zug nach Buttenheim gefahren, mit im Gepäck viele Tischspiele aus der Lernwerkstatt der Grundschule. Wir hatten schon einige Wochen zuvor im Fach Praxis- und Methodenlehre die Aufgabe in Zweier- und Viererteams methodische Grundlagen und die Bedeutung des Spiels für Kinder zu erforschen. Außerdem wurden Spiele wie Zartre und Qwirkle, Siedler von Catan und Cafe International, Verflixxt und Ubongo und noch viele viele mehr zu unserer(fast) täglichen Beschäftigung im Unterricht. Wer wünscht sich das nicht einmal? Im Unterricht spielen was das Zeug hält. Wir hatten also die Spiele ausführlich bearbeitet und ausprobiert und natürlich dabei viel Spaß gehabt. Mit diesem Wissen und unserer ganzen Erfahrung trafen wir nun an diesem Tag auf die Grundschüler. Mit einer Vision: diese zu Multiplikatoren für ein Tischspiel auszubilden.

Nachdem wir alle am Buttenheimer Bahnhof angekommen waren, gingen wir schnurstracks zur Grundschule. Dort wurden wir von Herrn Wanko, Klassleiter der 4a herzlich begrüßt. Er verteilte uns auf alle Räume, die dort zur Verfügung standen. Nach der Pause kamen dann die Kinder der 3. und 4. Klassen zu uns und schon konnte es losgehen. Wir teilten unsere mitgebrachten Materialien an die Schüler aus. Unsere eigenen Lehrer erkannten uns fast nicht mehr, denn wir waren als ägyptische Scheichs, Piraten aus Cartagena, Indianer oder mit internationalen Flaggen im ganzen Schulhaus zugange. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde fing jedes Zweierteam an Schritt für Schritt sein Spiel einer kleinen Kindergruppe vorzustellen und gemeinsam zu spielen. Der Clou dabei, wir brachten den Kindern ein Tischspiel bei, dass diese dann wiederum als Experten für dieses Spiel anderen Kindern erklären und mit ihnen spielen sollten. So konnten an diesem Vormittag 28 Tischspiele von 55 Berufsfachschülern 107 Grundschülern beigebracht werden.

Wieder einmal wurde von allen Beteiligten bestätigt, dass Unterricht in dieser Form Spaß macht und auch bereichernd ist. Bereichernd für unsere Kinderpflegeschüler, die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen müssen, um in der Praxis bestehen zu können. Bereichernd aber auch für die Buttenheimer Schüler und Lehrer, die nun wieder einmal das Problem lösen konnten, wer denn die ganzen Spiele aus der Lernwerkstatt den Kindern beibringt.

Wahlfach Schattenspiel

Wer hat nicht schon einmal im Licht der Nachttischlampe Schattenspiele mit seinen Händen gemacht?!

Da entstehen Hunde, Katzen, Vögel und manchmal auch Monster. Das Schattenspiel hat schon eine sehr lange Tradition. Ursprünglich waren es nur Figuren, die bewegt wurden, aber später kamen auch sich selbst darstellende Menschen dazu. Die Szenen, die gespielt wurden waren meist inhaltlich festgelegt. Sie dienten zur Unterhaltung, aber auch zur Bildung der Menschen. Oft wurden Märchen dargestellt.

Das Wahlfach Schattenspiel beschäftigt sich mit der Bedeutung des Schattenspiels für die Kinder von heute:

Im Schattenspiel können sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und in unterschiedlichste Rollen schlüpfen. Sie können sich präsentieren, ohne viel über ihre eigene Person verraten zu müssen. Es bedeutet eine Annäherung und ein Spiel mit dem eigenen Ich, mit dem eigenen Körper und seinen Darstellungsmöglichkeiten.

Durch das eigene Spiel machen die Schülerinnen und Schüler diese Erfahrung selbst. Sie erlernen das nötige Handwerkszeug und erkennen die pädagogischen Möglichkeiten. Dies ist eine wichtige Grundlage dafür, dass sie diese Darstellungsform dann in der Praxis mit Kindern umsetzen können und wollen.

Aber erst ein Auftritt vor Publikum ist der Höhepunkt für jeden Schauspieler.

Bei der diesjährigen Ausbildungsmesse präsentierten so die Teilnehmer am Wahlfach Schattenspiel vor begeistertem Publikum das Stück „Hans im Glück“.

WahlfachHansGlück_klein

In den Wochen zuvor bereiteten sich die Schüler und Schülerinnen sehr intensiv – mehrfach auch zusätzlich in ihrer Freizeit – auf die Vorstellung vor:

Die Schauspieler – Fabian Semmelmann, Franziska Weber, Alexandra Müller, Anna – Sophie Güttler (alle 10aKi) und Julia Pfeuffer (10bKi) – probten alle Szenen so lange, bis sie im Schattenriss perfekt aussahen. Jasmin Volkert (10aKi), Ilona Akgül und Michaela Hofmeier (10bKi) unterlegten das Schattenspiel mit der passenden Musik – mit 3 CD – Playern, die sie virtuos bedienten, mit verschiedenen Instrumenten und sogar mit ihrer Stimme. Swetlana Weingart und Julia Dorsch (10a Ki) bedienten das wichtigste Instrument, das man für ein Schattenspiel benötigt – den Overheadprojektor. Hier entstehen die Bilder, die dann so eindrucksvoll auf der Leinwand zu sehen sind. Eva Möhring (10bKi) gestaltete alle Plakate und die Requisiten, die gebraucht wurden und Magdalena Siebenhaar (10aKi) erzählte das Märchen zu den Schattenbildern. Während dieser intensiven Vorbereitung wuchs die Gruppe recht schnell zu einem eingespielten Team heran und konnte an diesem Vormittag zwei perfekte Vorstellungen darbieten.

Zum Inhalt des Stückes

Hans ist nach 7 Jahren Lehrzeit auf dem Weg nach Hause zu seiner Mutter und macht viele Tauschgeschäfte. Diese erscheinen aus der heutigen, profitorientierten Sicht als eher nachteilig, Hans aber sieht nur das Positive!

Wahlfach Figurentheater

Seit September letzten Jahres setzte sich die Gruppe ausführlich mit dem Bereich Figurentheater auseinander. Ziel war die Präsentation eines Stückes vor Publikum. Die Wahl fiel auf das Stück „Das Geburtstagsgeschenk“. Gemeinsam erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler die Charaktere von Kasperle, Zauberer, Gretel, Hexe usw. Auch die Handhaltung der einzelnen Puppen musste geübt werden. Ein Teil der Gruppe beschäftigte sich mit dem Kulissenbau, während sich die restlichen Schüler mit dem Theaterspielen auseinander setzten. Nach vielen anstrengenden Wochen der Proben konnte dann zum 29.04.2013 eine Einladung an die Kinder des Carl-Zeitler Kindergartens aus Forchheim erfolgen. Sowohl die Kinder, als auch die Erzieherinnen waren von dem Stück begeistert und die Akteure wurden mit viel Applaus belohnt. Die viele Arbeit hat sich gelohnt!

DER FROSCHKÖNIG – Theaterbesuch an Weihnachten

In diesem Jahr präsentierte das Theater Erlangen den „Froschkönig“ als Märchen zur Weihnachtszeit. Doch nicht das klassische Märchen der Gebrüder Grimm, sondern

eine frisch-freche Bearbeitung des Autors Ulrich Hub kam zur Aufführung. Eine goldene Kugel und den Frosch gab es nach wie vor, doch wir lernten nicht nur eine, sondern gleich drei Prinzessinnen kennen. Ein kleiner Wettbewerb sollte zeigen, welche Prinzessin den König am liebsten hat. Die drei versuchten sich natürlich gegenseitig ordentlich auszustechen.

Natürlich gab es viel Musik, aber nicht nur moderne Popmelodien ertönten, sondern klassische Opernweisen wurden mit hitverdächtigen Texten zum Besten gegeben.

Das Markgrafentheater in Erlangen als das älteste bespielte Barocktheater Süddeutschlands hat es geschafft mit Reifröcken und hohen Perücken im gemalten barocken Garten dem Märchen eine ganz besondere Note zu geben.

Die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen Kinderpflege waren mit ihren Lehrkräften restlos begeistert.

Besuch beim Globus Supermarkt

Die Schüler der 10. Jahrgangsstufe der Berufsfachschule für Kinderpflege erlebten im Rahmen des Unterrichtsfaches Hauswirtschaftliche Erziehung einen besonderen Einblick hinter die Kulissen eines großen Supermarktes.

Geschäftsleiter Jürgen Czernoch persönlich empfing die Schüler und führte sie nach einer kurzen aber sehr interessanten Einführung über Geschichte und Entwicklung der Globus Supermärkte durch die Abteilungen Warenanlieferung, hauseigene Fleischerei, sowie hauseigene Bäckerei.

Die Schüler bekamen einen Einblick in die alltäglichen Produktionsabläufe zur Herstellung von tagesfrischen Wurstwaren und Gebäck. Von Qualität und Geschmack konnten sie sich bei einer kesselfrischen Wurst und einer ofenfrischen Brezel überzeugen.

Unterrichtsgang ins Klinikum Bamberg

Im Juli 2012 organisierte die Lehrkraft für Säuglingsbetreuung sowie Ökologie & Gesundheit, Frau Krebs, einen Unterrichtsgang für die beiden zehnten Klassen ins Klinikum Bamberg. Dort erhielten wir von der erfahrenen Hebamme Inga Schrauder (Foto) eine Führung durch den Kreißsaal. Eingehend erläuterte sie uns, wie eine Geburt normalerweise abläuft und welche Unterstützungsangebote – von der Wassergeburt bis zum Gebärhocker u.v.m. – für die werdenden Eltern zur Verfügung stehen. Mit ihrem leidenschaftlichen Plädoyer für den Beruf der Hebamme – sie hat ihre Berufswahl noch keine Sekunde bereut – überzeugte sie wohl auch manche Schüler/in vom Reiz einer Ausbildung im medizinischen Bereich. Auch die Kinderklinik konnten wir besichtigen. Diese stellte uns die leitende Kinderkrankenschwester Kerstin Sures vor. Wir sahen ein stationstypisches Kinderzimmer, führten ein Gespräch mit der Erzieherin der Kinderklinik und Frau Sures erklärte uns das Berufsbild einer Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und welche Voraussetzungen man für diesen Beruf mitbringen sollte. Abschließend besuchten wir noch die Wochenbettstation und wieder waren wir sehr beeindruckt: von der netten Führung durch die Krankenschwester Susanne Schallock und von den großzügigen, freundlichen Räumlichkeiten. Wir sahen Inkubatoren (Wärmebettchen) zur Phototherapie gegen Ikterus (Neugeborenengelbsucht) und eine Reanimationseinheit für die ganz Kleinen, wenn sie z.B. Probleme mit der Atmung oder dem Kreislauf haben. Auch das Ärztinnenzimmer, in dem die zweite Kindervorsorge-Untersuchung in der zweiten Lebenswoche des Babys – die sogenannte U 2 – durchgeführt wird, konnten wir unter die Lupe nehmen. Im Juli 2013 werden unsere zehnten Klassen ebenfalls den Kreißsaal, die Kinderklinik und die Wochenbettstation im Klinikum Bamberg besichtigen.

 Klinikum_2  Klinikum_1

Die 11. Klassen luden zum „Fitness-Brunch“!

Im Oktober luden die elften Klassen der BFS Kinderpflege die „Neuen“, sprich: die zehnten Klassen und ihre Lehrkräfte zu einem gesunden „Kennenlernfrühstück“ bzw. Fitnessbrunch ein. Den Anstoß dazu lieferten die Unterrichtsinhalte aus dem Fach Ökologie & Gesundheit bei Frau Krebs: Es galt, unser neuerworbenes Wissen – über vollwertige Ernährung, über die herausragende Bedeutung des Frühstücks, über Ernährungserziehung im Kindergartenalter sowie über nachhaltigen Konsum – in die Praxis umzusetzen. Gemeinsam wurden Speisepläne erstellt, Kostenberechnungen durchgeführt, bevorzugt regionale und auch möglichst Bioprodukte eingekauft, Einladungen geschrieben, geschnippelt und garniert, und, und, und … Unser Fazit lautete: Es hat allen prima geschmeckt (trotz Vollkorn und „ohne Zucker“), unsere zwei Jahrgangsstufen haben sich besser kennengelernt, und die zehnten Klassen fühlten sich an ihrer neuen Schule herzlich willkommen geheißen.

 Brunch_3  Brnuch_neue_1

Unterrichtsgang ins Klinikum Bamberg

Im Juli 2013 organisierte die Lehrkraft für Säuglingsbetreuung Frau Krebs einen Unterrichtsgang für die beiden zehnten Klassen ins Klinikum Bamberg. Dort erhielten wir von der erfahrenen Hebamme Inga Schrauder (Foto) eine Führung durch den Kreißsaal. Eingehend erläuterte sie uns, wie eine Geburt normalerweise abläuft und welche Unterstützungsangebote – von der Wassergeburt bis zum Gebärhocker u.v.m. – für die werdenden Eltern zur Verfügung stehen. Mit ihrem leidenschaftlichen Plädoyer für den Beruf der Hebamme – sie hat ihre Berufswahl noch keine Sekunde bereut – überzeugte sie wohl auch manchen Schüler vom Reiz einer Ausbildung im medizinischen Bereich. Auch die Kinderklinik konnten wir besichtigen. Diese stellte uns die leitende Kinderkrankenschwester Kerstin Sures vor. Wir sahen ein stationstypisches Kinderzimmer, führten ein Gespräch mit der Erzieherin der Kinderklinik und Frau Sures erklärte uns das Berufsbild einer Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und welche Voraussetzungen man für diesen Beruf mitbringen sollte. Abschließend besuchten wir noch die Wochenbettstation unter der fachkundigen Leitung von Kinderkrankenschwester Susanne Schallock. Auch hier waren wir sehr beeindruckt von den großzügigen, freundlichen Räumlichkeiten. Wir sahen Inkubatoren (Wärmebettchen) zur Phototherapie gegen Ikterus (Neugeborenengelbsucht) und eine Reanimationseinheit für die ganz Kleinen, wenn sie z.B. Probleme mit der Atmung oder dem Kreislauf haben. Auch das Ärztinnenzimmer, in dem die zweite Kindervorsorge-Untersuchung in der zweiten Lebenswoche des Babys – die sogenannte U 2 – durchgeführt wird, konnten wir unter die Lupe nehmen.

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 Unterrichtsgang_3

Im Juli 2014 werden unsere zehnten Klassen ebenfalls den Kreißsaal, die Kinderklinik und die Wochenbettstation im Klinikum Bamberg besichtigen.

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[tab title=" Wahlfach Chor "]

Musik fördert Kreativität, Konzentrationsfähigkeit und Intelligenz. Gemeinsames Singen und Musizieren unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen in wesentlichem Maße. Jeder ist musikalisch!

Aber die musikalischen Anlagen müssen gefördert werden. damit die Lust an der Musik bleibt und wächst. In unserem Schulchor am Beruflichen Schulzentrum fördern wir im gemeinsamen Singen Teamfähigkeit, Gemeinschaftsgefühl und Rücksichtnahme. Gemeinsame Auftritte an der Schule, aber auch bei kulturellen Veranstaltungen machen den Schülerinnen und Schülern viel Freude.

Die Vorbereitung hat sich mehr als gelohnt. Unser erster großer Auftritt in der Jahn-Kulturhalle in Forchheim animierte sogar die Zuschauer zum rhythmischen Klatschen beim „Supercalifragilisticexpialidocious“ aus „Mary Poppins“. Beim Frühlingskonzert der Vereinigten Raiffeisenbanken zeigten die Schülerinnen mit Begeisterung eine tolle Darbietung.

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