Partnerschaften

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San Michele

Die Partnerschaft zu San Michele all Adige besteht seit mehr als 25 Jahren.

Im Jahre 1145 schenkten die Grafen von Eppan dem Erzbischof von Trient ihr Schloss, welches als Augustinerkloster Verwendung findet. Im Jahr 1874 kauft die Tiroler Landesregierung das ehemaligen Kloster und gründet die LANDWIRTSCHAFTLICHE LANDESLEHRANSTALT UND VERSUCHSSTATION VON SAN MICHELE (TIROL).

Von 1874-1899 leitet Professor Edmund Mach die Lehranstalt. Er führt zweisprachige Kurse (deutsch und italienisch) ein und beschäftigt sich mit den wichtigsten Bereichen der regionalen Landwirtschaft (Weinbau, Obstbau, Viehzucht, Berglandwirtschaft…).  Im ersten Weltkrieg hat die Lehranstalt jedoch große Schwierigkeiten.

Erst nach dem zweiten Weltkrieg bekommen das Versuchszentrum und die Schule  frischen Wind durch Bruno Kessler, der in seiner doppelten Rolle des Präsidenten der Autonomen Provinz Trient und des Agrarinstituts neue Impulse in Richtung “Öffnung zu Europa” gibt. In den Jahren von 1978 bis 2000 modernisiert sich das Instiut und erreicht wieder seine Einheit, indem Schule, Forschung und Beratung wieder unter ein Dach kommen. Mit dem 1. Januar 2008 wird das Agrarinstitut von San Michele all’Adige eine Stiftung, welche den Namen desersten Direktors trägt: Edmund Mach.

Der landwirtschaftliche Betrieb

Ein Grossteil der Felder und Immobilien stammen aus dem Erbe der Augustiner, wobei im Laufe des 19. und 20. Jahrhundert zusätzlicher Boden gekauft wurde.

Das ca. 80 Hektar große Eigentum der “Stiftung Edmund Mach” umfasst Weinstöcke, Apfelbäume, einen Weinkeller und eine Brennerei. Außer Produktion und Umwandlung unterstützt sie die Experimente, die am Institut von den Schülern  durchgeführt werden. Der Betrieb wird entsprechend einem Modell der stützbaren Landwirtschaft, unter Verwendung von Produktionsfaktoren und Techniken einer niedrigen Umweltbelastung, organisiert.

Es werden pro Jahr produziert:
Äpfel: ca. 10.000 Doppelzentner
Weintrauben: ca. 2800 Doppelzentner – davon Weissweintrauben  ca. 1600  DZ und Rotweintrauben ca.1200 DZ.
Wein: ca. 250.000 Siebenzehntelflaschen
Grappa und Destillate: 15.000 Flaschen

Der Weinkeller stammt noch aus dem ehemaligen Augustiner Kloster aus dem 12. Jahrhundert. Die alten und evokativen Wände helfen, eine Atmosphäre zu schaffen, die durch die Faszination, dass in diesem Keller fast 1000 Jahre ununterbrochen Wein produziert wurde, geschaffen wird. In den letzten zwei Jahrzehnten wurde der Keller erweitert und rationalisiert. Nur Trauben von den besten Weinstöcken des Bauernhofs werden hier verarbeitet, um die in der ganzen Region bekannten Weine herzustellen.

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Ostrov

Der Schüleraustausch der 11. Technikklassen der Fachoberschule Forchheim mit dem Technischen Lyzeum in Ostrov (CZ) findet seit 2005 regelmäßig statt

Das Technische Lyzeum in Tschechien ist eine Studienrichtung, die den Absolventen an das Studium einer technischen oder ökonomischen Hochschule vorbereitet. Die Absolventen sollen zwei Fremdsprachen beherrschen, die ihnen eine hohe Arbeitsmobilität ermöglicht. Sie werden auch für das Hochschulstudium in den Richtungen Maschinenbau, Steuerungstechnik und Informatik vorbereitet.

Das Technische Lyzeum ist zwar mit der Fachoberschule in Bayern nicht unmittelbar vergleichbar, kommt ihr aber prinzipiell sehr nahe.

Der Schüleraustausch findet im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung (Metall- und Elektrotechnik) der FOS statt. Er soll dazu beitragen, gute nachbarliche Beziehungen mit Tschechien aufzubauen. Die Schüler können außerdem frühzeitig internationale Erfahrungen sammeln, die für ihr späteres Berufsleben bedeutsam sein können.

Die an verschieden Projekten erarbeiteten Ergebnisse werden auf den Internetseiten der jeweiligen Schule in deutscher und tschechischer Sprache veröffentlichen.

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Caslav

Seit 2001 besteht eine Schulpartnerschaft zwischen der Berufsfachschule für Kinderpflege und der Pädagogischen Schule in Caslav.

Caslav, eine Kreisstadt mit ungefähr zwölftausend Einwohnern, liegt etwa sechzig Kilometer entfernt von Prag und besitzt ebenfalls ein Schulzentrum mit einem Gymnasium und der Pädagogischen Schule, an der angehende Erzieherinnen ausgebildet werden.

Alle zwei Jahre findet ein gegenseitiger Austausch statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler in den Familien ihrer Partner/innen untergebracht sind. In Tschechien stehen neben Informationen zur tschechischen Vorschulerziehung der Besuch in einem Kindergarten und Ausflüge nach Kutna Hora (Kuttenberg) sowie Prag auf dem Programm. Beim Gegenbesuch besuchen die Tschechischen Schülerinnen und Schüler für einen Tag den Unterricht, gehen mit zum Praktikum in den Kindergarten, erleben die Schönheiten der Fränkischen Schweiz und erkunden die Stadt Bamberg.

Der Austausch hat sich sehr positiv entwickelt. Freundschaften zwischen Schülern aber auch Lehrkräften wurden geknüpft, das Interesse an unserem neuen Nachbarn in der EU wurde geweckt und der Aufenthalt in Tschechien, für viele unserer jungen Schülerinnen auch eine kleine Mutprobe, festigt nicht zuletzt auch die Beziehungen unserer Schülerinnen und Schüler untereinander.

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